Formen der Kommunikation

Kommunikation hat viele Gesichter. Ein Lächeln, ein Streicheln über den Kopf signalisiert Ihrem Baby „Ich bin für dich da“, und es versteht diese Nachricht. Ihr Geruch und der Ihres Kindes schaffen ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und Geborgenheit.

Wenn es jedoch heranwächst, wird die Welt Ihres Kindes größer. Mehr Menschen treten darin auf, immer mehr Dinge gibt es zu sehen, mehr Abläufe zu beobachten. Was ist das? Wie geht das? Warum passiert das? Ihr Kind möchte die Welt kennen lernen und verstehen. Es möchte Fragen stellen und Antworten erhalten. Dafür reicht die eben beschriebene einfache Kommunikation nicht mehr aus. Sie wird zwar das ganze Leben über eine gewisse Bedeutung behalten - die Haltung und Mimik eines Menschen sagt zum Beispiel viel über seine momentane Stimmung aus -, aber um seine Neugierde zu stillen, braucht Ihr Kind nun eine richtige Sprache. Wie im Kapitel „Frühe Schritte und die ersten Jahre“ dargestellt, ist es für die geistige, soziale und emotionale Entwicklung Ihres Kindes ungeheuer wichtig, sich mit seinen Bezugspersonen austauschen zu können. Es muss in der Lage sein, Ihnen mehr mitzuteilen als nur „Ich habe Hunger“ oder „Ich bin müde“. Es muss Ihnen auch erklären können, dass es Angst vor dem Teddy hat, weil der so groß ist. Oder dass es so aufgeregt ist, weil Sie doch morgen mit ihm in den Zoo wollen. Und dann muss es fragen können, was denn eigentlich ein Zoo ist, und es muss Ihre Antwort verstehen können. Das alles geht nur mit einer gemeinsamen Sprache.....